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Das Schloss und seine Geschichte

Grafen und Ritter, Adelige und Beamte, Fürstbischöfe und Hofleute, Alumnen und Professoren, Gottsuchende und Bildungshungrige – Im Lauf der Jahrhunderte sind viele Menschen durch die Türen von Schloss Hirschberg gegangen.

  • Tagungshaus Schloss Hirschberg. Foto: Anika Taiber

    Ort der Begegnung seit mehr als 800 Jahren

  • Türme von Schloss Hirschberg. Foto: Anika Taiber

    Die mittelalterliche Burg geht auf das 12. Jahrhundert zurück

  • Raymund Anton von Strasoldo abgebildet auf einem Gemälde im Rittersaal von Schloss Hirschberg. Foto: Anika Taiber

    Raymund Anton von Strasoldo abgebildet auf einem Gemälde im Rittersaal von Schloss Hirschberg. Foto: Anika Taiber

  • Übergang von Alt zu Neu. Foto: Anika Taiber

    Sanierung und Modernisierung durch Karljosef Schattner 1987-1992

Eine erste Erwähnung findet Hirschberg durch die Grafen Grögling-Dollnstein und Vögte des Bistums Eichstätt um 1180. Sie benennen sich nach dem Ort Grafen von Hirschberg und erbauen eine stattliche Burg, von der heute noch die beiden Eingangstürme erhalten sind. Bereits 1305 stirbt das Geschlecht mit seinem letzten Vertreter Gebhard VII. aus. Die Burg und die Grafschaft gehen in den Besitz der Bischöfe von Eichstätt über.

Diese erweitern und verstärken die Burg, die sich zum Verwaltungsmittelpunkt zwischen Kinding und Töging entwickelt.

Nach einem Großbrand 1635, dem die gesamte Burg zum Opfer fällt, wird diese durch den Hofbaudirektor Jakob Engel und seinen Nachfolger Gabriel des Gabrieli bis zum Jahr 1730 wieder instand gesetzt.

Bischof Raymund Anton Graf von Strasoldo lässt die bis heute erhaltene Rokoko-Schlossanlage errichten (1760-1765).

1806 geht das Schloss infolge der Säkularisation an den bayerischen König über und wird 1861 von Bischof Oettl für die Diözese Eichstätt zurück erworben. Es dient in der Folgezeit als Erholungs- und Exerzitienhaus für die Alumnen des Bischöflichen Seminars.

Mit dem Bau der Marienkapelle durch Alexander Freiher von Branca (1967-1969) und der Generalsanierung und Modernisierung durch Karljosef Schattner (1987-1992) erhält das Schloss sein heutiges Aussehen. Den endgültigen Schlusspunkt setzte die Sanierung von Süd- und Nordturm in den Jahren 2011-2014.

Führungstermine

13. Dezember 2017 19.00 Uhr
Kontemplatives Gebet (Meditationsraum Südturm)
Ort: Marienkapelle, Schloss Hirschberg
15. Dezember 2017 07.00 Uhr
Laudes/Morgenlob (Marienkapelle)
Ort: Marienkapelle, Schloss Hirschberg
15. Dezember 2017 07.30 Uhr
Eucharistie (Marienkapelle)
Ort: Marienkapelle, Schloss Hirschberg
17. Dezember 2017 16.00 Uhr
17. Dezember 2017 18.00 Uhr
Eucharistie (Marienkapelle)
Ort: Marienkapelle, Schloss Hirschberg

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